Der Lavendel
Feine, zarte Berührung mit dem Kosmos
Über fünf Wochen lang zentrierte Heinz Grill in den von ihm herausgegebenen Meditationsbriefen die Aufmerksamkeit auf den Lavendel und seine Bedeutung in der Heilkunde. Ausgewählte Inhalte möchte ich hier nun vorstellen, illustrieren und kommentieren. (1)
Allein die intensive und andauernde Beschäftigung zeigt den markanten Stellenwert der Pflanze. Sie begegnet dem Besucher sowohl in Lundo als auch in Naone. Zwar gedeiht sie an beiden Orten gut, doch sind Lavendelkulturen in diesen Höhenlagen (750 bzw. 100 Höhenmeter) und in einer alpin geprägten Region nicht unbedingt naheliegend. Was zeichnet also den Lavendel aus?
Wie erscheint das Wesen des Lavendels mit seiner
ätherisch-feinfühligen Wirkung?
Wie grundsätzlich bei den sogenannten „Seelenübungen“ waren die Interessenten aufgefordert, sich frei von Assoziationen und Analogien zu machen, auf angelesenes Wissen zu verzichten und die Erkenntnisforschung eigenständig zu verfolgen. (2) Für ein Ergebnis ist es zielführend, die Frage natürlich und leicht zu behalten. Übungsphasen der ungeteilten Konzentration klingen im Tagesverlauf nach, die Frage begleitet das Bewusstsein, das auf diese Weise mit der Pflanze verbunden bleibt.
Eine feine Veränderung tritt ein: der Lavendel gewinnt
„eine Art ätherische Formgestalt. Er lebt im Lichte des Bewusstseins weiter“,
so schreibt Heinz Grill. (3) Allerdings ist es sehr wohl sinnvoll, sich eine solide, objektive Anschauung als Grundlage zur Vorstellungsbildung zu erwerben.
Der Lavendel:
Grundlagen zur Vorstellungsbildung






Der Lavendel ist ein ausdauernder, verholzender Halbstrauch, der seine im Frühjahr frisch-grün erscheinenden, im späteren Jahresverlauf leicht grau-silbrig und fein behaarten Blätter auch über den Winter behält. Mit Beginn seiner Vegetationsperiode treibt der Lavendel an der Spitze der vorjährigen Zweige aus. Eindrucksvoll schnell und kräftig entwickeln sich mehrere Stufen gegenständiger, schmaler, an den Rändern leicht eingerollter Blätter, die schließlich den Blütentrieb hervorbringen. Durch diese immer weitere Ausdehnung kann ein einzelner Strauch sich weit ausbreiten und ansehnliche Dimensionen erreichen. Allerdings richten sich die Zweige nicht immer weiter in die Höhe auf, sondern neigen sich wieder zum Boden hin. Auch können sich aus verholzten Pflanzenteilen neue, zarte, frische Triebe entwickeln. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Vermehrung durch Stecklinge gut gelingt; das bedeutet, dass in die Erde gesteckte Zweige nach unten hin Wurzeln entwickeln, während sie nach oben hin weiter Blätter und Blüten treiben.
Trotz der enormen Wuchskraft gerade im Frühjahr, die Heinz Grill durch das Wirken des chemischen Äthers charakterisiert, ist die Pflanze dennoch auch sehr sensibel. Nicht nur Kälte setzt der ursprünglich im Mittelmeerraum beheimateten Wild- und Kulturform zu. Ältere Zweige neigen zum Absterben und ohne Pflege vergreisen die inneren Bereiche des Strauches schnell.
Die Blüten sind nicht zu übersehen. Kräftig dunkel-violett gefärbt, bilden sie Blütentrauben an der Spitze der langen Terminaltriebe, die sich bereits im leichten Wind sanft wiegen. Ein genauer Blick lohnt sich: nicht alles, was violett erscheint, ist Blüte – beim Lavendel sind bereits die Kelchblätter gefärbt!
Der Vergleich mit einer „klassischen Blüte“ wie der Rose verdeutlicht den charakteristischen Blütenaufbau. Wie die Rose verfügt der Lavendel über fünf Kronblätter („Blütenblätter“) und fünf Kelchblätter (die die Blütenknospe umhüllen). Beim Lavendel sind sie jedoch im Vergleich zur Rose zu einer Röhre verwachsen; die Kelchblätter vollständig, die Kronblätter in ihrer unteren Hälfte. Die Blütenkrone öffnet sich wohl, wobei auch hier zwei größer ausgebildete Kronblätter in eine Oberlippe und drei kleiner Kronblätter zu einer Unterlippe verwachsen sind.
„Die Zartheit der Blütenblätter, ihr unverwechselbarer Duft, die feinen Farbtöne, hellblau, rosarot, schneeweiß und violett, und schließlich die kunstvolle Form der Blüten stehen in Kontrast mit den strengen Formen und den früh verholzenden Stängeln“
bemerkt Karin Mecozzi, wenn sie über die Pflanzenfamilie der Lippenblütler spricht. (4)
Die Pflanzenfamilie:
Lippenblütler – Lamiaceae oder Labiatae
Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano, Basilikum, Ysop, Bohnenkraut, Melisse – und Lavendel, damit viele der besonders aromatischen und in der Küche geschätzten Kräuter, gehören der gleichen botanischen Familie an, den Lippenblütlern. Die „Labiaten“ „weisen nicht bloß wie viele andere Pflanzenfamilien […] diese oder jene heilkräftige Abart auf, sondern sind samt und sonders heilkräftig.“ hebt Wilhelm Pelikan zudem hervor. (5)
Verantwortlich für die Klassifizierung des Lavendels in die Familie der Lippenblütler ist der Blütenaufbau. Der botanische Name der Typusgattung (Lamium) der Familie Lamiaceae ist aus dem griechischen Wort lamós für Schlund, Rachen und der Name Labiatae ist aus dem lateinischen Wort labium für Lippe abgeleitet. (6)
Lippenblütler bezeichnet eine umfangreiche botanische Familie mit Verbreitungsschwerpunkten in den warmen, gemäßigten Zonen. Der Großteil der Arten blüht im Sommer und bevorzugt magere, karge Standorte.
Thymian, Rosmarin und Salbei sind gut bekannte Verwandte des Lavendels; zur prägnanteren Vorstellungsbildung seien diese vier Vertreter der Lippenblütler gegenübergestellt.










Der Thymian ist in dieser Vierer-Gruppe der kleinste, krautigste Vertreter und erscheint manchmal wie ein Blatt- und Blütenteppich, bei dem die einzelne Pflanze kaum auszumachen ist. Der Salbei (gedacht ist hier an die Wildform, die im Wuchs kleiner und hinsichtlich der Blätter zarter erscheint als die Kulturformen) bildet, sofern freistehend, wie der Lavendel, auf kargen Böden im lichtdurchfluteten, heißen mediterranen Sommer einen wohlgeformten Halbstrauch. Der Rosmarin setzt seine Blätter dicht an dicht an den Stängel, so dass er sogar häufig als niedrige Hecke anzutreffen ist. Im warmen Klima erreicht er von den Vieren die größte Wuchshöhe.
Interessant ist der Blick auf die Blüte, und hier kommt uns der Lavendel wieder ganz besonders entgegen: sitzen bei Thymian und Rosmarin die Blüten direkt in den Blattachseln, so entwickelt der Salbei eine langgestreckte Blütenähre mit recht großen Einzelblüten. Wie beim Lavendel ist die Kelchröhre gefärbt und sitzen die einzelnen Blüten in Scheinquirlen. Keine der drei hier betrachteten Pflanzen jedoch bringt die Blüte derart fein und weit auf langen Stängeln dem Licht und dem Kosmos dar wie der Lavendel.
Das Aroma konzentriert sich bei allen vieren – und bei vielen anderen Labiatae – im Blatt, auch dies eine Besonderheit, erwartet man den Höhepunkt der pflanzlichen Entwicklung doch in der Regel in der Blüte oder Frucht. Zur Gewinnung der ätherischen Öle wird der Lavendel zum Zeitpunkt deren höchsten Konzentration geschnitten, und das ist, bevor sich die Blüten öffnen.
Lavanda – lavare: bildhafte Etymologie
Lateinisch „lavare“, also „Waschen“ und „Baden“, ist der Wort-Ursprung, der sich im Laufe der Jahrhunderte in Mittelhochdeusch „lavindula“ oder „lavendula“, „was zum Waschen dient“ entwickelt hat. 1753 legte Carl von Linné „Lavandula“ als Gattungsnamen fest.
Die Pflanze sei dementsprechend nach ihrer Verwendung als wohlriechender Zusatz zum Badewasser benannt. (7) Der lateinische Name in seiner Bedeutung „Waschung“ weise darauf hin, dass die Pflanze so „sauber“ wirke, kaum von Parasiten oder Pilzkrankheiten befallen werde, meint Karin Mecozzi. (8). Vielleicht besteht hier ein Zusammenhang, wenn Paracelsus den Lavendel als Räucherwerk anwendete und die Pflanze als wirkungsvoller Schutz vor Pest und Cholera gepriesen wurde. (9) Auch zur Wundbehandlung spielte Lavendel eine bedeutende Rolle. (10)

„Ätherisches Lavendelöl ist eines der wirksamsten Öle bei Wunden und Verbrennungen. Es wirkt regenerationsfördernd, entzündungswidrig und fast augenblicklich schmerzlindernd, sorgt für einen schnellen Wundverschluss und dafür, dass sich die Wunde nicht infiziert.“ (11)
Die Reinigung sei nicht stofflich zu verstehen, „sondern es ist eine seelische Reinigung, die durch den Duft bewirkt wird. Lavendel wirkt klärend und beseelend“, ergänzt Roger Kalbermatten (12)
Wie aber spricht sich der Lavendel selbst, aus seinem eigenen Wesen heraus, aus?
Wie erscheint das Wesen des Lavendels mit seiner
ätherisch-feinfühligen Wirkung?
Mit den ausgewählten Hinweisen zur botanischen Beschreibung und Klassifizierung ist die Frage nach dem Wesen und seiner ätherisch-feinfühligen Wirkung noch nicht berührt. Es wurden einige Grundlagen zur Vorstellungsbildung geschaffen, zu der die von Heinz Grill formulierte Frage nun ganz frei und unaufdringlich hinzutreten kann.
Eine schwierige Frage? Zumindest eine Frage, die aus dem konventionellen Wissensschatz nicht zu beantworten ist, die der Hinwendung, Aufmerksamkeit, Wiederholung und Wahrnehmung bedarf.
„Am ersten Tag der Annäherung an ein neues Thema erscheinen die zu lernenden Gedanken und Inhalte überdimensioniert, schwierig, grau, ohne Differenziertheit, befremdend, vielleicht unnahbar, und ein Gefühl der Ohnmacht ergreift so manche lernende Seele. Vielleicht mögen sich diese Empfindungen des völlig Unzulänglichen in der eigenen Person am zweiten Tage fortsetzen. Bleibt ein Schüler jedoch am Thema, richtet er sich erneut auf die lerngemäßen Inhalte aus, wird er meist schon am dritten Tage eine erste „Aurora“ erleben, eine Aufheiterung der schweren und lastenden Wolkenschicht im Denken. Die Fortsetzung der Lerndisziplin über einige Tage und Wochen hinweg führt immer zu einem Erfolg, und auch wenn dieser Gewinn in unterschiedlichen Graden bei den verschiedenen Personen eintritt, so ist er dennoch immer spürbar.“
Schon oft und auch jüngst (13) hat Heinz Grill auf die Notwendigkeit der eigenen Auseinandersetzung hingewiesen, und auch darauf, dass man, indem man sich vor einer Frage oder Anforderung zurückzieht, vor einer Chimäre zurückschreckt.
Ganz allgemein für die Übungspraxis und in besonderer Weise zur Entwicklung des ausgleichenden Herzzentrums ist zu beachten:
„Nicht dasjenige, was der Einzelne aus der Übung herausnimmt, was er für sich von der Übung gewinnen kann, sondern die Kräfte, die Aufmerksamkeit, die Hinwendung und die inhaltliche Bewusstheit, die er in die Übung hineinlegt, kommt ihm als Erfolg und schließlich auch als wahre Herzenskraft entgegen“ (14)
Ist das obige Zitat aus einem der Hauptwerke Heinz Grills, „Seelendimension des Yoga“, entnommen, so kann das Übungsprinzip auf andere Bereiche, wie in unserem Fall die Ökologie, übertragen werden:
„Die Betrachtung der Pflanze, in einfacher bildhafter Form, gleichsam wie sie in ihrer phänomenologischen Art den Sinnen entgegenstrahlt, ohne hinzugenommenes Wissen, führt das menschliche Bewusstsein auf ganz natürliche Weise der Erdensphäre näher. Die Betrachtung von Pflanzen und Naturbildern stärkt die Verbindung des menschlichen Bewusstseins mit der physischen Seite, ohne dieses abhängig zu machen.“ (15)
Zur Konsolidierung soll noch einmal neu angesetzt werden:
Lassen sich durch die Betrachtung der Pflanze in Beziehung zu den Elementen die bisher rein botanisch ausgerichteten Kriterien noch erweitern?


Der Lavendel und das Wärmeelement


„Viele Kräuter und Gewürze, die wir alltäglich verwenden, gehören zur Familie der Lippenblütler (Labiatae). Sie zeichnen sich durch ihre besondere Fähigkeit aus, Sonnenkraft und Wärme in aromatische Substanzen zu verwandeln“ Noch einmal erwähne ich hier Karin Mecozzi. (16)
Der ältere Botaniker ist jedoch Wilhelm Pelikan, dessen Verdienst es ist, eine umfangreiche Heilpflanzenkunde vor dem Hintergrund der von Rudolf Steiner eingeführten Begriffe des Ätherischen und des Astralischen geschaffen zu haben. Er betitelt sein Kapitel über die Lippenblütler als „Pflanzen des Wärmehaften“ – es ist das erste Kapitel seiner umfangreichen, dreibändigen Heilpflanzenkunde, dies mag vielleicht auch als Hinweis für den Stellenwert, den er der Familie beimisst, gelten. „Es ergreift und durchorganisiert die Wärme die Lippenblütler in einem Grade wie keine andere Pflanzenfamilie.“
„Die Labiaten bevorzugen das Mittelmeer, fliehen den Tropenurwald, die Tropen überhaupt, aber auch die kalte Zone. Sie lieben freie, offenen Fluren, trockene, ja steinige Hänge, Macchien, sonnige Bergrücken. Hier bilden sie ihre charakteristischsten, die edelsten Arten. […] Die Labiaten bevorzugen also die in Hinsicht auf das Wärmewirken mittlere Klimazone, die rhythmische Mitte des Erdenleibes; und sie bilden aus diesem Wärmewirken ihr ätherisches Öl bevorzugt in der eigenen rhythmischen Region, im Blattgebiet, aus. […] Die Wärmenatur drückt sich stofflich in der Bildung besonderer, feurig-aromatischer Substanzen, nämlich ätherischer Öle, aus.“
Die Labiaten sind, weiterhin mit Wilhelm Pelikan gesprochen, eine der großen Bienenpflanzenfamilien. „Befliegt die Biene Thymian, Salbei oder einen anderen Lippenblütler, so begegnen einander Wärmetier und Wärmepflanze.“ (17)
Die Ausstrahlung des Lavendel beschreibt er mit „sanfter, edler Ruhe.“ „Etwas Reinliches, Besänftigendes weht uns in ihm an.“ (18)
„Die weiten, blauvioletten Lavendelfelder in den Berggebieten der Provence besitzen eine magsiche Anziehungskraft. Hat sich hier ein Stück Himmel mit der Erde verbunden? In einem duftenden Lavendelfeld fühlen wir uns durchstrahlt von einer stillen, reinen Energie“, so empfindet ganz ähnlich Roger Kalbermatten, der den Versuch unternimmt, Heilpflanzen unmittelbar aus ihrer Gestalt und ihrer Signatur zu entschlüsseln. (19)
Der Lavendel und das Luftelement
Es sind nicht nur die Bienen, die die Blüten des Lavendel besuchen. Eine blühende Lavendel-Rabatte ist zauberhaft lebendig farbenfroh umschwirrt von verschiedensten Schmetterlingen. In der Beobachtung des Schmetterlingsfluges wird die Luft-Sphäre anschaulich und belebt. Mit dem Blütenbesuch des Schmetterlings begegnen sich zwei Sphären: Die in Form der Pflanze gegen den Himmel strebende Erde und der mit dem Schmetterling, der Biene, der Hummel, sich der Erde entgegenneigende Kosmos. Gerade der Lavendel, dessen Blütenähren auf so außergewöhnlich langen Stielen ausgebildet werden, der einen intensiven Duft verströmt, durchdringt und belebt die Luftsphäre sehr intensiv.
Der Naturfotograf Martin Sinzinger hat diesen Gedanken ausgearbeitet und einige Bilder zur Verfügung gestellt.
Der Lavendel als Therapeutikum
Über die therapeutische Wirksamkeit zur Wundbehandlung wurde bereits berichtet. Ein weiteres Einsatzgebiet des Lavendels aufgrund der in der Pflanze enthaltenen Gerbstoffe liegt auf der Verdauung und auf die Galle.
Der Hauptwirkstoff ist jedoch das ätherische Öl der Blüten; es wirkt beruhigend auf das Zentralnervensystem und auch auf das Nervensystem der Luftröhre, diagnostiziert Apotheker M. Pahlow in seinem Standardwerk „Das große Buch der Heilpflanzen.“ (20)
Markus Sommer beschreibt die Verwendung des Lavendel als hilfreich bei Einschlafstörungen, Ängstlichkeit, Nervosität und Spannungs- und Unruhezuständen. Sein sorgfältig herausgearbeitetes therapeutisches Portrait berücksichtigt auch Einsatzmöglichkeiten bei degenerativen Nervenkrankheiten, Multipler Sklerose, Parkinson oder Alzheimer. (21)
Damit veranschaulicht und erhärtet Markus Sommer eine Indikation, die Rudolf Steiner angeregt und Wilhelm Pelikan ausgearbeitet hat:
Rudolf Steiner äußert nämlich 1920 in einem Vortrag: „Studieren Sie die ziemlich umfassende Wirkung, welche eine solche Pflanze hat wie zum Beispiel Lavandula. Da werden Sie finden, daß auf der einen Seite dasjenige, was Sie in der Lavandula haben, eine starke heilende Kraft hat für all das, was, ich möchte sagen, negative Seelenschwäche ist, Ohnmächten, Nervenschwäche, Lähmungen, so daß also Lavandula nach der Peripherie des menschlichen Organismus hinwirkt so, daß es den astralischen Leib heraustreibt, daß der seine Macht verliert über den physischen Leib.“ (22)
Wilhelm Pelikan verdeutlicht auf seine Weise:
„Auch der Lavendel regt als Heilmittel die Ich-Organisation an, aber mehr in Richtung der Besänftigung, Beherrschung des Astralleibes. In diesem Sinne wirkt Lavendel ‚nervenstärkend‘, beruhigend, schlafbringend, aber auch krampflösend, ohnmachtbekämpfend, belebend.“ (23)
Und er bringt es in Zusammenhang mit den kräftigen Aromen und Düften:
„Den Düften dieser einzigartigen Familie ist insgesamt jene anregende, bewusstseinskräftigende, erweckende, feurig-herbe Note eigen, die das Ich stärkt. Des Süßen, Sehnsüchtigen, Schwelgerischen, Betäubenden entbehren sie ganz.“ (24)
Heinz Grill: Der Lavendel und der Luftorganismus
„Beruhigung und Harmonisierung“ – auch Heinz Grill weist auf dieses Anwendungsgebiet hin.
„Während in der anthroposophischen Literatur mehr die wärmebildende Beziehung hervorgehoben wird, erscheint hier der nicht weit entfernte, aber doch unterschiedlich formulierte Bezug zum Luftorganismus.“ (25)

Heinz Grill arbeitet erkennt also eine spezifische Erweiterung des bisher besprochenen Spektrums. Er schreibt:
„Der Lavendelstrauch atmet und deshalb wirken seine duftreichen Produkte sehr angenehm unterstützend auf die Lunge. Ebenfalls wäre der Lavendel sehr heilsam und ausgleichend bei Melancholie und stark verschlossenen Tendenzen der Seele. Er gibt eine Art Erleichterung durch seinen natürlichen Atemprozess in der Natur, aber er kann nicht ausreichend eine manifestierte Lungenerkrankung heilen.“ (25)
Die Dimension des Atems
„In ersten Zügen, meist gegen Nachmittag, beginnt der Lavendelstrauch, obwohl er noch keine Blüten wirft, wie auszuatmen.
Er hat eine sehr extreme Kontaktwirkung zum Kosmos und er liebt die Berührung mit der Peripherie. Er sucht eine Berührung zarter Art mit dem äußeren Lichtraum, sensibel, leicht verströmend und gleichzeitig aufnehmend. […] Es ist eine helle Bewegung, die sich im chemischen Äther und im Lichtäther zeigt. Die Pflanze ist offen, in keinster Weise abschirmend oder verschlossen.“ (26)
Mit diesen Worten teilt Heinz Grill seinen Forschungs-Eindruck. Ein ganz neues Wahrnehmungs- und Empfindungsfeld öffnet sich mit dieser bildhaften Beschreibung, die die Aufmerksamkeit auf das Moment der Berührung von Pflanze mit Licht und Luft lenkt.
Dabei dürfen wir uns nochmals vergegenwärtigen, dass (noch) nicht von der Blüte, von den ätherischen Ölen, die Rede ist, denn zum Zeitpunkt dieser Aussage, Anfang Mai 2026, treibt der Lavendel gerade die Blätter.
Heinz Grill konzentriert diesen Eindruck in einem nächsten Meditationssatz:
„Der Lavendel stärkt die Sinnessphäre, er hebt den Atem zu seinen ursprünglichen, leichten, berührenden und kosmischen Strömen“
An dieser Stelle lohnt es sich, innezuhalten. Im vorherigen Satz, der als Meditationssatz gelten kann, sind zwei substanzielle Vorstellungen, die einer näheren Betrachtung wert sind, enthalten.
Heinz Grill gibt an, der Lavendel würde die „Sinnessphäre“ stärken. Was ist damit gemeint?
Das zweite Vorstellungbild gilt dem Atem. Der Atem wird durch den Lavendel gehoben, in sein ursprüngliches Strömen angehoben. Dies ist als leicht, berührend und kosmisch charakterisiert.
Offensichtlich ist hier von einer Qualität des Atems die Rede, die im Alltag in der Regel nicht im Bewusstsein ist. Der Atem in seiner ursprünglichen Form erscheint als eine kosmische Entität, ohne Schwere, leicht berührend.


Dem Atem hat Heinz Grill über alle Jahrzehnte hinweg immer Aufmerksamkeit gewidmet; 2017 ist sein Buch „Der freie Atem und der Lichtseelenprozess“ erschienen. Der freie Atem steht in diesem Sinne nicht in erster Linie einem geführten oder rhythmisierten Atemfluss gegenüber. Die weite Dimension des „freien Atems“ beschreibt ein Verhältnis des Menschen zum kosmischen Atemgeschehen, das von Sympathie und Antipathie unberührt ist. Sympathie und Antipathie sind in einem umfassenderen Sinn zu verstehen als Phänomen, dass jeder Mensch aufgrund vieler psychischer und physischer Konstellationen entweder dazu neigt, zu tief oder zu schwer Atem zu „holen“, also zu ergreifend den Atem in die Persönlichkeit einzubinden, oder im Gegenteil dazu zu flach, zu wenig integrativ. Der persönliche Atemrhythmus ist immer ein Ausdruck des willentlichen und karmischen Eingebundenseins.
Der freie Atem in seinem „ursprünglichen, leichten, berührenden, kosmischen Strömen“ ist ein Bild, dass einen ganz anderen, davon unberührten Bezug des Menschen zum Luftelement evoziert. An anderer Stelle beschreibt Heinz Grill den freien Atem als „eine Form des Bewusstseins“.

„Der Atem gewinnt seine natürlichere, kosmische Dimension und er wird frei von den Belastungen, die man in der Regel entweder von außen erhält oder die man selbst durch seine eigenen Depressionen, durch seine eigenen Zwänge in diesen Atem hineinlegt. Wann man von freiem Atem spricht, soll die Luftbewegung uneingeschränkt durch den Körper zirkulieren können. So uneingeschränkt und schwerelos, wie die Luft auch ist. Das ist nicht ganz einfach, denn ab jenem Moment, ab dem sich eine Sorge von unten nach oben in das Gedächtnis hinaufdrängt, belädt sie sofort den Atem. Das heißt, dass der Mensch eigentlich immer beladen ist vom Denken, vom Gefühl, und auch von seinen motorischen Antrieben und den Atem auf diese Weise eigentlich gefangen hält.“ (38)
Vor dem Hintergrund dieser kurzen Erläuterung kann man den Meditationssatz von Heinz Grill nochmals neu ins Bewusstsein rücken:
„Der Lavendel stärkt die Sinnessphäre, er hebt den Atem zu seinen ursprünglichen, leichten, berührenden und kosmischen Strömen“
Die therapeutische Bedeutung der Meditation
„Es ist nicht unerwähnenswert, dass das Objekt der Meditation den Menschen außerordentlich beeinflusst oder, anders ausgedrückt, ihm ätherisch entgegenkommt, gewissermaßen ihn geistig ernährt. Der Lavendel besitzt eine natürliche Heilwirkung und dies in unterschiedlichen Maßen vom Frühjahr bis hin zu den Sommer- und Herbstmonaten. Auf eine natürliche Weise nimmt das übende Bewusstsein teil an diesen Wirkungen, die von der Pflanze ausgehen. Ein äußerer Konsum von Lavendel ist für den Meditierenden nicht mehr notwendig, da er die Kräftewirkungen durch die Meditation im besten Sinne organisiert und nicht nur dies, sondern allgemein erschafft er auf ganz natürliche Weise neue bildende Lebenskräfte. Die Meditation ist deshalb nicht nur eine Aufbauleistung für die Umgebung, die Natur und für den Kosmos und reinigt die Atmosphäre, sondern sie bildet für den einzelnen Menschen ebenfalls ein erbauendes, ernährendes Bewusstsein.“ (28)
Der Lavendel prägt Landschaft und Sphäre
Wie bereits dargestellt, ist die Heimat des Lavendels das westliche Mittelmeergebiet; er fühlt sich wohl an trockenen und vollsonnigen Standorte; er besiedelt Felsfluren und Garrigues des mediterranen Raumes. (29) Eine Pflanze ist insofern immer ein Ausdruck bestimmter geographischer, klimatischer oder jahreszeitlicher Bedingungen; hingegeben an Ort und Zeit, in die sie gestellt ist.
Mit einer weiteren Meditationsfrage von Heinz Grill erfährt diese Anschauung eine Erweiterung:
„Wie wirkt ein ausgedehntes, breit angelegtes Lavendelfeld auf die Natur und die ätherischen Ströme der Natur? Wie beeinflusst eine Lavendelplantage die Umgebung und welche Kräfte zieht das Pflanzenfeld heran? […]Unterschiedlichste Kräftespiele ziehen sich heran, die durchaus bis in die Witterungsbedingungen erkennbar sind.“ (30)

Hier gilt es, die gesamte gewohnte Denkrichtung umzukehren: nicht nur die Umgebung wirkt auf die Pflanze, sondern auch umgekehrt die Pflanze auf die Umgebung!
Freilich, kultiviert werden muss sie; aber in Verbindung mit der Gestaltungs- und Pflegeleistung des Menschen können offensichtlich bestimmte, günstige Konstellationen hervorgebracht werden.
„Ein Lavendelfeld zieht sehr schöne Wärme- und Lichtkräfte vom Kosmos zur Erde heran. Es ist ebenfalls ein Wirkungsfeld, das die Witterungseinflüsse günstig zu einer trockenen Sphäre fördert. Die feinduftende Komponente, die dann der Lavendel freisetzt, ist ein Ergebnis der vorhergehenden kosmischen, von oben nach unten wirkenden ätherischen Ströme. Fein und zart ist diese Berührung mit dem Kosmos, dem Licht, der Luft und sogar mit der ganzen Umgebung. Aus diesem Grunde atmet die Sinnessphäre und es erfolgt eine feine Anregung bis hinein in die Lunge, sodass die Luft leichter zum Zirkulieren findet.
Das Lavendelfeld sorgt für eine sensible, leichte und kosmisch-atmosphärische Stimmung, fein berührend, leicht einhüllend.“ (32)

Kulturpflanze im Garten
Gesundheitsförderung in der Sonnenoase

„In Lundo werden immer mehr Lavendelstreifen angelegt und kleine Felder bepflanzt, um dieser Pflanze in der Landschaft einen ausreichenden Stand zu geben und das natürliche bewegte Luftelement anzuregen. Als Kulturpflanze für Gärten ist der Lavendel ideal geeignet.“ (32)
Im Sinne der Bewusstseinsentwicklung, wie sie an der Schule gepflegt wird, sind die schöpferischen Kräfte des Menschen aber noch feiner und dabei weittragender einzustufen. Das Hilfreiche ist nicht nur, Lavendel tatsächlich im Garten zu pflanzen.
Auf der Grundlage, dass alles Physische seine Quelle in einem Geistigen hat, liegt der Ursprung der kreativen Tat in der kreativen Übung:
„Indem diese Übung schöpferisch kreiert wird und eine wachsende Erkenntnis zu den Wirkungseinflüssen, die ein Lavendelfeld preisgibt, entsteht, wirkt der Meditierende gewissermaßen kulturschaffend und kann auf feine Weise die Zukunft inspirieren. Eine Liebe zur Arbeit, zur Pflanzenkultur und zu der Weltenschöpfung muss unweigerlich aus einer Meditation, wie diese es ist, entstehen.“ (33)
Die Lavendel-Pflanzungen, die jeden Einheimischen und Gast in Farbe, Duft, Blütenzier und Insektenbesuch erfreuen, sind in dem Sinn ein besonders schönes Beispiel dafür, wie Spiritualität bis in die Praxis gebracht und für Mitmenschen und Umwelt zur Verfügung gestellt wird.
Gerade für das Jahr 2026 hat Heinz Grill die bestehenden Belastungen skizziert und die besondere Bedeutung unter anderem von gesunder Atemtätigkeit und Atemtherapien herausgearbeitet. Insofern können wir mit der Hinwendung zum Lavendel auch eine unmittelbare Antwort auf aktuelle Zeitfragen und konkrete Hilfestellung für geschwächte Menschen sehen. Wir können beobachten – und teilhaben – wie Heinz Grill die geistige Forschung für die Notwendigkeit der Allgemeinheit praktisch zur Verfügung stellt. (34)
Sicherlich wird nun in vielen Gärten Lavendel angepflanzt werden. Durch die Gedanken- und Bewusstseinsarbeit entsteht eine kulturbildende Kraft, die die angesprochenen Qualitäten des Lavendels noch erhöhen. Um jede Lavendel-Pflanze, webt nicht nur die natürlich gegebene Sphäre, sondern hinzu die geschaffene gedankliche Sphäre, die einen Beitrag in die Welt leisten möchte.

So wie Heinz Grill dies auch als günstigste Voraussetzung für die Meditationstätigkeit sieht:
„Mit jeder Meditation, wenn sie nur einigermaßen konkret und beziehungsvoll sowie ausdauernd gestaltet ist, strömt eine verbindende, erhebende und befreiende Formung in die Welt und die Atmosphäre kann sich sichtlich von unangenehmen Überlastungen reinigen. Die Einstellung, man möchte der ganzen Weltschöpfung einen Beitrag geben und eine Formung zurückgeben, wäre als Grundlage ideal.“ (35)


Schlussbetrachtung
Trotz der eingangs aufgestellten Prämisse, die Forschung allein aus der Betrachtung des Lavendels selbst anzustellen, sind in diesen Artikel doch einige Wissens-Elemente und Zusammenfassung von Literatur eingeflossen.
Den Wert und damit die Berechtigung dafür sehe ich darin, dass sich aus den Arbeiten der Autoren immer wieder neue Aspekte ergeben, mit denen der Blick auf die Pflanze und die Fragestellung erweitert werden können. Die Beschreibung der Pflanze also runder, vollständiger wird.
„Wie erscheint das Wesen des Lavendels mit seiner ätherisch feinfühligen Wirkung?“
Wenn ich beim Schreiben immer wieder innegehalten habe und mir die Ursprungsfrage vergegenwärtigte, so war doch deutlich bemerkbar, dass diese von Heinz Grill formuliere Frage wie aus einer ganz anderen, feineren und freien Dimension heranzutreten schien. Drohte der freie Blick auf die Pflanze durch die Menge an vorliegenden Ausarbeitungen verengt zu werden, so öffnete er sich wieder bei der Rückkehr auf die Ursprungsfrage und dann, im weiteren Verlauf, durch die Konzentration auf die von Heinz Grill formulierten Forschungsergebnisse.
„Der Lavendel stärkt die Sinnessphäre, er hebt den Atem zu seinen ursprünglichen, leichten, berührenden und kosmischen Strömen“
Und wenn ich auch selbst bei meinen Übungen nicht annähernd an eine so klare und prägnante Aussage herantreten konnte, so kann ich doch von der deutlichen Empfindung berichten, dass diese Aussagen und Meditationssätze wahr erscheinen. Wahr in dem Sinne, dass der Lavendel und die Realität des kosmischen, leichten, berührenden Atems genau zusammenpassen. Als ob die Pflanze, die gewöhnlich nach ihrer äußeren Erscheinung und oder an ihren erfahrbaren Wirkungen gemessen wird, ergänzt worden wäre hin zu einem Ganzen oder Ganzheit. Als ob dem Lavendel diese Realität bisher gefehlt hätte und er nun in einer Logik als Ganzes wahrgenommen werden könnte.
Diese Empfindung stellt sich ein, wenn der Wortlaut in einer „Harmonie zwischen geistiger Erkenntnis und irdischen Praxis“ formuliert ist. (39)
Das Schöne daran ist, dass wir, indem wir diese Gedanken und Inhalte pflegen, sie deutlicher in eine Wirklichkeit bringen, uns selbst daran entwickeln und für Natur und Mensch zur Verfügung stellen können.
Zum Verhältnis der verschiedenen, sich bedingenden und gegenseitig erweiternden Herangehensweisen möchte ich noch ein letztes, grundlegendes Zitat von Heinz Grill teilen. Es ist dem Buch „Kosmos und Mensch“ entnommen und bezieht sich auf das Studium der Anatomie; ein Übertrag auf diesen Zusammenhang ist jedoch leicht möglich:
„Aus diesen Beschreibungen wird ersichtlich, wie jene Gesetze, die auf dem irdischen Plan durch die Beobachtung oder wissenschaftliche Methode ergründet werden, eine Ebene der Realität beschreiben, die für das soziale und gesellschaftliche Leben je nach der Art, wie man sie denkt und ergründet, bedeutungsvoll ist.
Die rein anatomische Studie gibt noch keine Erklärung und Einsicht in das inneliegende geistige Grundgesetz der wirkenden Kräfte, das in der gesamten Logik und verborgenen Intelligenz […] errichtet ist […].
In jedem System, […] liegen die sogenannten Imaginationen, und das sind Zusammenhänge, die nicht unmittelbar äußerlich sichtbar sind, sondern die durch Forschung langsam in die Deutlichkeit rücken und eine weitere Logik […] eröffnen.
Obwohl diese imaginativen, höheren Dimensionen des Bewusstseins verborgen und immanent in den irdischen Ausdrucksformen leben, so beschreiben sie, wenn sie in diesem Sinne gedacht und als möglich und wahr empfunden werden, von ihrer Empfindung und ihrer innersten Aussage eine sehr schöne Wirklichkeit. Sie ist deshalb schön, da sie nicht nur an der äußeren Körperlichkeit ihre Wahrheit definiert, sondern in erweiterte Zusammenhänge des Seelen- und Geistlebens eintritt.“ (37)

Text: Lilly Zahara, 02.06.2026
Bild: Martin Sinzinger, Ulrike Sinzinger
Bild: Lavendelfeld in der Provence Karl Egger über pixabay
Illustrationen: Ruth Weber, Heinz Weber (29)
Filme: Ivan Khmelyuk
(1) Wenn Sie selbst regelmäßig Meditationsbriefe zu zeitaktuellen Themen und Fragestellungen erhalten wollen, dann bekunden Sie Ihr Interesse bitte bei folgender E-Mailadresse:
meditationsinhalte@mail.de
(2) Die Übungsweise zur „Entwicklung eines reichhaltigen Gefühlslebens und Erlangen erster übersinnlicher Erkenntnisse“ wird von Heinz Grill anhand verschiedener Fragestellungen und Fachgebiete beschrieben in dem Buch „Übungen für die Seele“, 3. Erw. Auflage, Synergia Verlag 2022, erhältlich im stw-Verlag
(3) Meditationsbrief 341 vom 25. April 2026
(4) Karin Mecozzi, „Ars Herbaria. Heilpflanzen im Jahreslauf“, Natura-Verlag 2014, S. 131
(5) Wilhelm Pelikan, „Heilpflanzenkunde“, Bd. 1, S. 43ff, 8. Auflage 2012, Verlag am Goetheanum
(6) Etymologie aus Wikipedia, Stichwort Lippenblütler
(7) Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache, Stichwort Lavendel
(8) Karin Mecozzi, „Ars Herbaria. Heilpflanzen im Jahreslauf“, Natura-Verlag 2014, S. 131
(9) „Der Duft des Südens beruhigt die Nerven“, Pflanzenportrait des NABU
(10) Ursel Bühring, „Alles über Heilpflanzen“, Eugen-Ulmer-Verlag Stuttgart, 2020, S. 191.
(11) Ursel Bühring, „Alles über Heilpflanzen“, Eugen-Ulmer-Verlag Stuttgart, 2020, S. 193.
(12) Roger Kalbermatten, „Wesen und Signatur der Heilpflanzen. Die Gestalt als Schlüssel zur Heilkraft der Pflanzen“, 5. Aufl. 2008, AT Verlag, S. 90.
(13) Zitat aus: Der Kreislauf des Unlogischen – Wie unlogisches Denken zu seelischer Enge führt, Aufsatz von Heinz Grill veröffentlicht am 22. Mai 2026 unter heinz-grill.de
(14) Heinz Grill, „Die Seelendimension des Yoga. Praktische Grundlagen zu einem spirituellen Übungsweg“, 7. unveränderte Auflage 2022, Stephan Wunderlich Verlag Sigmaringen, S. 112.
(15) Aus dem Meditationsbrief 343 vom 9. Mai 2026
(16) Karin Mecozzi, „Ars Herbaria. Heilpflanzen im Jahreslauf“, Natura-Verlag 2014, S. 132
(17) Wilhelm Pelikan, „Heilpflanzenkunde“, Bd. 1, S. 43ff, 8. Auflage 2012, Verlag am Goetheanum
(18) Wilhelm Pelikan, „Heilpflanzenkunde“, Bd. 1, S. 51f, 8. Auflage 2012, Verlag am Goetheanum
(19) Roger Kalbermatten, „Wesen und Signatur der Heilpflanzen. Die Gestalt als Schlüssel zur Heilkraft der Pflanzen“, 5. Aufl. 2008, AT Verlag, S. 90.
(20) Apotheker M. Pahlow, „Das große Buch der Heilpflanzen“, 9. Aufl. 2020, Nikol-Verlag Hamburg, S. 206.
(21) Markus Sommer, „Heilpflanzen“, Aethera-Verlag Stuttgart 2023, S. 224 ff.
(22) Rudolf Steiner, „Geisteswissenschaft und Medizin“, Zwanzig Vorträge, gehalten in Dornach vom 21. März bis 9. April 1920 vor Ärzten und Medizinstudierenden; Zehnter Vortrag vom 30. März 1920, Rudolf-Steiner-Verlag Dornach 1985, S. 161 (GA 312)
(23) Wilhelm Pelikan, „Heilpflanzenkunde“, Bd. 1, S. 51f, 8. Auflage 2012, Verlag am Goetheanum
(24) Wilhelm Pelikan, „Heilpflanzenkunde“, Bd. 1, S. 48, 8. Auflage 2012, Verlag am Goetheanum
(25) Aus dem Meditationsbrief 342 vom 2. Mai 2026
(27) Aus dem Meditationsbrief 342 vom 2. Mai 2026
(28) Aus dem Meditationsbrief 343 vom 9. Mai 2026
(29) Hans-Peter Dörfler, Gerhard Roselt, „Heilpflanzen“, Ferdinand-Enke-Verlag, Stuttgart, 1984, S. 162.
(30) Aus dem Meditationsbrief 344 vom 16. Mai 2026
(32) Aus dem Meditationsbrief 345 vom 23. Mai 2026
(31) Aus dem Meditationsbrief 345 vom 23. Mai 2026
(32) Aus dem Meditationsbrief 342 vom 2. Mai 2026
(33) Aus dem Meditationsbrief 344 vom 16. Mai 2026
(34) Heinz Grill, Jahresausblick Teil 4, Gesundheit im Jahr 2026
„Bedeutungsvoll für die kommenden Monate erscheint die Selbstaktivität. Es wird ein Bewusstsein in wachsendem Maße erwachen, dass die Gesundheit nicht nur eine Zufallsangelegenheit ist, sondern auf maßgebliche Weise von der eigenen Haltung, Gedankenbewegung, von der progressiven Entwicklung, der Freude an Lebenszielen und vielfach von gesunder Atem- und Bewegungstätigkeit abhängt. Atem- und Bewegungstherapien stellen deshalb für das kommende Jahr einen zentralen Baustein dar, der die schulmedizinischen Maßnahmen begleiten wird. Yogakurse gewinnen eine wichtige Bedeutung.“
Aufsatz von Heinz Grill veröffentlicht am 22. Mai 2026 unter heinz-grill.de
(35) Aus dem Meditationsbrief 340 vom 18. April
(36) zum von Heinz Grill herausgearbeiteten erweiterten Verständnis der Logik siehe seine Aufsätze vom Mai / Juni 2026:
Die Logik und das Herzzentrum
Der Kreislauf des Unlogischen – Wie unlogisches Denken zu seelischer Enge führt
Die Unlogik tarnt sich häufig als Logik
Veröffentlicht unter heinz-grill.de
(37) Heinz Grill, „Kosmos und Mensch“, 4. überarbeitete Auflage 2015, Stephan-Wunderlich-Verlag Sigmaringen, S. 190, stw-verlag.de
(38) „Der freie Atem – wirksames Mittel zur Überwindung von Suggestionen – Heinz Grill im Gespräch“ Video von Stephan Wunderlich, https://www.youtube.com/watch?v=K0WG5uE4JV8, Zitat ab Min. 5:50
Weiterführende Literatur von Heinz Grill:
Heinz Grill, „Das große Buch der Heilkraft durch Yogaaktivität“, 4. überarbeitete Auflage 2025, Stephan-Wunderlich-Verlag Sigmaringen, Kapitel Grundformen der Atmung, S. 108 – 150
Heinz Grill, „Der freie Atem und der Lichtseelenprozess“, 2017, Heinrich-Schwab-Verlag.
Heinz Grill, „Kosmos und Mensch“, Kapitel Das Atemsystem, 4. überarbeitete Auflage 2015, Stephan-Wunderlich-Verlag Sigmaringen, S. 186 – 214, stw-verlag.de
