Ein Ökologisches Projekt mit Kunst, Natur und Spiritualität

An ecological project with Art, Nature and Spirituality

Un progetto ecologico con Arte, Natura e Spiritualità

das aus der Notwendigkeit der Zeit als erlebbares Beispiel für eine zukünftige Kultur gedacht ist

Gestaltungselemente

Die hier realisierten Gestaltungselemente sind aus der Beobachtung des Menschen, seinem Wesen und seiner Beziehung zur Umwelt entwickelt.

Die Ideen entstehen zum einen aus Wahrnehmungen und Beobachtungen zum Grundstück. Zum anderen verfolgen sie die Idee, die Natur und den Ort im Gesamten zu erweitern und bereits vorhandene Dinge neu zu integrieren.

Der Mensch nimmt über das Bewusstsein wahr, ob ein Bereich, ein Haus oder ein Gelände mit anderen Formen abgestimmt ist und in einem bestimmten Verhältnis steht. Geometrische Proportionen und daraus geschaffene Zusammenhänge werden zum Beispiel als harmonisch empfunden. Man erlebt, dass es eine Beziehung, einen “geistigen Zusammenhalt” zwischen den Formen gibt.

1. Der Innenraum

Die Berechnung der Grundform

Der Konstruktion des Hauses und seiner Innengestaltung liegt der hier gezeigte Kreis mit dem dem eingezeichneten Siebeneck zugrunde. Aus der Grundfläche des Hauses wurde ein gleichflächiger Kreis berechnet. Dieser Kreis misst einen Radius von 5,50 m. Aus diesem Kreis wurde der entsprechende Siebenstern, bzw. Siebeneck konstruiert.

Dieser Kreis mit dem darin liegenden Siebeneck/stern liegt allen weiteren Maßen im Haus und auf dem Grundstück zugrunde. Beispielsweise wurden die Maße und Prportionen in den Räumen daraus berechnet.

Die lange, aufsteigende Form

Warum das Siebeneck? Die Zahl sieben wird dem Planet Saturn zugeschrieben. Heinz Grill ordnet dem Saturn die Charakteristik der langen, nach oben strebenden, flammenartigen Formen zu. Die langen bis nach unten reichenden Fenster, ein Ofen in Flammenform, lange Holzleisten, sie alle betonen die klare Vertikale und verbinden den Boden mit der Decke.

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Die Zirkulation des Lichtes

Ein weiteres Gestaltungselement im Haus ist die Zirkulation des Lichtes zwischen den Räumen und zwischen oben und unten und innen und außen. Das Licht soll möglichst stark zwischen den Räumen zirkulieren.

Gestaltungselemente dafür sind Glas, Durchbrüche, helle Farben und Fließen und Spiegel. Das Holz der Decke und Außenfassade wurde mit weißlicher Farbe getönt.


2. Außenraumgestaltungen

Die vor dem Haus aufgestellten Granitsteine bilden eine Kurve, die aus den Hausmaßen bzw. dem oben beschriebenen Siebeneck berechnet wurde. Ebenso steht das Geländer in Zusammenhang mit dieser Grundform.

4 Steine um das Haus herum

4 Steine sind in Verlängerung der Diagonalen um das Haus herum aufgestellt. Sie bilden ein imaginatives Rechteck. Durch dieses Rechteck erhält das Haus eine weitere Zentrierung.

Die Kreise um den Mittelpunkt des Hauses

Um das Haus wurden insgesamt 7 Kreise gemessen, die alle die Hausmitte als Mittelpunkt haben und jeweils eine Hauslänge, das sind 15,83 m auseinanderliegen. Verschiedenen Plätze auf dem großen Grundstück sind zum Mittelpunkt des Hauses angelegt, wie z.B. beim so genannten Meditationsplatz:

Dieser Platz ist genau auf einem Kreisbogen platziert, der vom Mittelpunkt des Hauses ausgehend um das Haus gezogen wurde.

Der Blick nach Norden: Meditationsplatz
Das Glashaus/Glasgewächshaus
Der Blick nach Süden auf die Säule
Der Trapezplatz steht nahe dem Haus gegenüber. Seine Außenkanten öffnen sich nach außen und laufen auf die beiden Hauskanten zu. Der große Stein bildet die kürzere Länge des Trapezes.

Die neue Integration von bereits Vorhandenem

Man kann etwas, das schon da ist, wie ein großer Felsblock oder ein Baum entfernen wenn er sich nicht einfügt in die Gestaltung, man kann ihn auch integrieren und damit neu in Zusammenhang bringen.

Durch Gestaltung des Jupiterplatzes wie auch des Trapezplatzes wurde zum Beispiel ein bereits vorhandener großer Fels in die Gestaltung des Platzes integriert. Es wurde etwas Erde abgetragen, so dass er frei liegt und dann wurde er als Teil des Platzes, als Gestaltungselement miteinbezogen. Der Stein erhält damit eine neue Bedeutung, er tritt für das Bewusstsein stärker in seiner Individualität hervor.


3. Weitere Gestaltungselemente

Die Gestaltung mit Steinen

Das Grundstück zeigt viele Möglichkeiten der Steingestaltung. Der Rundweg ist ein “Steinweg”, die Plätze aus Stein gebaut. Verschiedene Steinarten, Platten, Runde Steine, schmale Steine, hohe Steine bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten. Wie unterscheidet sich zum Beispiel die Wirkung von rotem und weißlichem Kalk? Wie wirken Kalksteine im Gegenteil zu Granit? Wie wirkt das Licht auf den unterschiedlichen Steinen? Der weiße Kalkstein reflektiert sehr stark das Licht. Er wurde deshalb auch oberhalb des Grundstückes als Wegbegrenzung und Wegbefestigung verwendet.

Schwünge

Der Rundweg wurde in leichten Schwüngen gebaut.

Der Blick wird dadurch belebt und angeregt, im Gegensatz zu einem Weg, der in geraden Linien angelegt ist. Auch kleine Steinwände im Hang sind in Kurvenformen gestaltet.

Aufgestellte Steine

Der aufgestellte Stein “steht”. Neben dem Weggrand gibt er dem Weg Rhythmus. Der Weg löst sich aus seiner reinen horizontalen Ausrichtung und erhält eine vertikale Dimension.

Die Gestaltung mit Stein – weitere Impressionen der Weg und Platzgestaltung

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