Studien in Naone und das Licht
Die Entwicklung einer „Wärmesphäre im Licht“ im Anschluss an erfolgreiche Studientage


Es war ein grauer Morgen, als sich Ende Juli die Interessenten in Naone einfanden. Während des Vormittags allerdings klarte der Himmel immer mehr auf, es wurde heller und lichter. Die Mittagspause konnten die Teilnehmenden entspannt auf dem Gelände mit Gesprächen, Reflektionen oder Übungen verbringen.
Dieses Wetterphänomen des Aufklarens während der Studieneinheiten mit Heinz Grill ist häufig, fast regelmäßig zu beobachten. Vielleicht mag man es als glücklichen Zufall einordnen.
Doch wirkt auch der Mensch direkt auf seine Umgebung. Nicht nur die vollendete Tat, nicht nur das gesprochene Wort gestalten das Umfeld, sondern auch die Ordnung (oder Unordnung), die Konstellation des Gedanken-, Gefühls- und Willensgefüges.
In einer Analogie des Inneren mit dem Äußeren wird das Wetter mit gut reflektierten, weitergeführten und erarbeiteten Studieninhalten lichter und klarer. Die Aufmerksamkeit und die Konzentration liegen auf klaren, reinen Gedanken sowie geistigen Inhalten und kommen zur Ausstrahlung.






Heinz Grill weist in seiner Rückbetrachtung darauf hin, dass sich in der weiteren Folge der Studientage eine „sehr schöne Wärmesphäre des Lichts“ entwickelt hätte.
Die „Wärmesphäre“ oder der „Wärmeäther“ im Licht ist nochmals eine feinere, aber gleichzeitig fülliger erlebbare Qualität. Es ist eine Qualität, die den Sonnenschein mit einer bestimmten Nuance, einem bestimmten Erleben bereichert. Man könnte es mit einer ruhigen Zentrierung im Zusammenhang mit einer Gesamtheit beschreiben; mit einer Wahrnehmung des Einzelnen, das aber gleichzeitig gut und beziehungsvoll mit einem Gesamten steht. Eine Annäherung an das Erleben des Wärmeäthers wurde auf dieser Seite bereits mit einem Beitrag zu den Blumenwiesen unternommen (siehe Artikel hier).
Als Illustration wählte Heinz Grill in dem Fall ein Foto vom auf das Wochenende folgenden Montag (Rückbetrachtung und Foto siehe hier). Auch dies beschreibt er als ein charakteristisches Phänomen der Ätherbildung, dass sie ein bisschen verzögert, nicht sofort, doch wie eine freudige und harmonische Antwort der Natur nach Ablauf einer Nacht auf die Tätigkeit des Menschen erfolge.

Nach Beobachtung der Autorin beschränkte sich diese wunderbare Wärmesphäre des Lichts nicht auf das Grundstück Naone oder das Dorf Lundo. Auch die Felsen des Brenta-Gebirges zeigten sich warm, plastisch, akzentuiert, verbunden, nahbar. Jetzt im Juli schlagen viele Erholungssuchende den Weg ins Gebirge ein und es war deutlich bemerkbar, wie nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen in der schönen Atmosphäre förmlich aufatmeten.






Ein von Heinz Grill formulierter Leitsatz der spirituellen Ökologie lautet (Kontext in diesem Artikel)
„Die Ökologie beginnt im Menschen„
Die bewusste Betrachtung des Lichts, die Reflexion des eigenen Erlebens und das eigene Studium können in diesem Sinn den Grundstein für eine neu gedachte Ökologie, die auch dem Menschen neue Kräfte zufließen lässt, darstellen.
Fotos und Text: Lilly Zahara, 03.08.2026
